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Bernd Hämmelmann im Beckenpflegerportrait (April 2012)

In dem Beckenpflegerportrait stellen wir Ihnen unsere Vereinsmitglieder vor, die ein Aquarium oder Terrarium in der Ausstellung pflegen.

In diesem Monat stellen wir Ihnen Bernd Hämmelmann (Foto) vor, der ein Süßwasseraquarium in der Aquarien- und Terrarienausstellung pflegt und seit Mai 2011 Mitgleid bei den Fuldaer "Scalaren" ist.

Was fasziniert Dich am meisten an der Aquaristik oder Terraristik?

Bernd Hämmelmann: Die exotischen Tiere, die mir einen Hauch von Wildnis in mein heimisches Wohnzimmer bringen, sind nicht nur ein besonderer Hingucker für Freunde und Bekannte, sondern für mich sehr faszinierend. Diese kleinen heimischen Biotope zur erschaffen und weiterzuentwickeln ist ein tolles Gefühl und zugleich eine stetige Herausforderung.

 
Wie bist Du zu diesem Hobby gekommen?

Bernd Hämmelmann: Seit meiner frühsten Kindheit war ich fasziniert von Fischen und Reptilien. Da ich immer schon eine Menge Tiere wie Hunde, Katzen usw. um mich hatte, bekam ich im Alter von 6 Jahren ein achteckiges Aquarium geschenkt das gerade mal 30 Liter fasste. Ich besetzte es mit kleinen Bärblingen und hegte und pflegte es. Aus dem 30 Liter Becken von damals sind mittlerweile einige Liter mehr geworden, zudem weitete ich mein Hobby auch auf die Meerwasseraquaristik aus, um immer wieder neue Herausforderungen zu suchen.

 
Das Gebiet der Aquaristik/ Terraristik ist sehr umfangreich bzgl. der verschiedenen Arten, der Pflanzen oder die Zucht, etc. Gibt es hierbei einen Bereich der Dich besonders interessiert bzw. auf den Du Dich vielleicht spezialisiert hast?

Bernd Hämmelmann: Mich fasziniert besonders die asiatische Unterwasserwelt. Daher habe ich mich auf die asiatischen Fischarten wie Schlangenkopffische, Augenfleckstachelaale („Macrognathus aculeatus“) und Palembang Kugelfische („Tetraodon biocellatus“) spezialisiert. Wobei ich immer wieder neue Fischarten für mich entdecke, deren Pflege und Haltung ich sehr anspruchsvoll und interessant finde. Beispielsweise die Sumo Schmerle Balte („Schistura balteata“) die eine besonders schöne Zeichnung besitzt, jedoch sich manchmal agressiv gegenüber anderen Fischen verhält. Die Verhaltensweisen bei den Tieren zu studieren und analysieren macht mir besonders viel Spaß. Daher habe ich mich bei dem Ausstellungsbecken, das ich betreue, auf asiatische Fische spezialisiert und versuche mit einem stark bepflanzten Becken den Fischen einen möglichst naturgetreuen Lebensraum zu bieten.

 
Die Möglichkeiten in unserem Hobby sind oft davon abhängig, wie das Platzangebot zu Hause ist bzw. was die finanziellen Möglichkeiten zu lassen. Die Anschaffung eines Seewasseraquariums scheitert z.B. häufig wegen den genannten Punkten. Angenommen, es gäbe keine Einschränkungen für Dich - wie würde dann Dein Traumaquarium/-terrarium aussehen?

Bernd Hämmelmann: Hätte ich keinerlei Einschränkungen im Platzangebot und der finanziellen Mittel, würde ich gerne ein riesiges Meerwasseraquarium besitzen, das einem naturgetreuen Riff sehr nahe kommt. Zudem könnte man so auch größeren Fischen ein möglichst naturgetreues Leben ermöglichen.

 
Was gefällt Dir besonders gut an unserem Verein?

Bernd Hämmelmann: Ich kam zu dem Verein, als ich damals Rat suchte in Bezug auf mein Meerwasseraquarium. Und so kam eins zum anderen und ich war plötzlich Mitglied in diesem Verein, der sich auszeichnet durch eine gute Gemeinschaft und enormen fachlichen Wissen im Bereich Aquaristik und Terraristik. Da man nie alles wissen kann, lerne ich viel von anderen Vereinsmitgliedern in Bezug auf die Haltung und Pflege von Tieren und diskutiere mit anderen Vereinsmitgliedern bei einem kühlen Bier die Gestaltung der Ausstellungsbecken. Ich finde den Verein einzigartig und freue mich nun ein Teil der Gemeinschaft zu sein.

 

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© by Aquarien- und Terrarienverein "Scalare" 1925/55 e.V. Fulda